GT201301 Gartentipp Woche 1 und 2

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Gartentipps für die Wochen 1 und 2

Allgemein

                                        Was ist zu tun?

Im Winterquartier gießen wir Balkonblumen und Kübelpflanzen regelmäßig, aber in Maßen. Die Topferde soll sich nur leicht feucht, aber keinesfalls klatschnass anfühlen. Geranien und vor allem Kakteen halten wir besonders trocken.

Im Garten achten wir darauf, dass der Winterschutz auf Rosen, Stauden und Gemüsebeeten nicht vom Wind verweht wird.

Immergrüne Gehölze, seien es Rhododendren, Bambus, Buchs oder Nadelbäume, freuen sich über gelegentliches, dafür aber kräftiges Wässern, wenn die Tage vergleichsweise warm sind und der Boden nicht gefroren ist. Denn wenn jetzt tagsüber die Sonne scheint, verdunsten Nadeln und Blätter eine ganze Menge Wasser, das ihre Wurzeln aus dem Boden saugen müssen. Nach ergiebigen Schneefällen schütteln wir die schwere Last von den immergrünen Gehölzen, damit keine Äste brechen. Das ist besonders wichtig, wenn es über Null Grad warm ist, und der Schnee nass und schwer auf den Zweigen lastet. Wer jetzt schon etwas nützliches tun möchte, wirft einmal einen Blick auf die Gartengeräte. Ist dort alles in Ordnung? Keine abgebrochenen Stiele bei Harke und Rechen? Funktioniert auch der Rasenmäher noch? Für Reparaturen und Neuanschaffungen ist jetzt die Zeit nämlich günstig, denn so ersparen wir uns im Frühling mögliche Verzögerungen - wenn wir anfangen wollen, die Beete zu bearbeiten und zu pflanzen.Wer im Herbst Stauden gepflanzt hat, der versieht sie vor­sichtshalber mit einem Winterscbutz, damit die noch nicht so fest eingewurzelten Pflanzen nicht hochfrieren. Am besten ist dafür locker aufgelegtes Tannenreisig geeignet. Wir schauen jetzt, ob alle frisch gepflanzten Stauden und Erdbeeren wirklich noch gut im Boden sitzen. Wenn nicht, drücken wir sie, sobald die Erde nicht mehr gefroren ist, wieder an, damit sie nicht vertrocknen. In ländlichen Gebieten ist im Winter ein dichter Zaun wichtig, damit sich hungriges Wild nicht an den Obstbäumen und den Wintergemüsen auf den Beeten vergreift. Auf nicht eingezäunter» Obstwiesen ist es besser, junge Bäume mit einem Stammschutz zu versehen. Es gibt spezielle Schutzmäntel gegen Wildverbiss zu kaufen. Wir können uns auch mit engmaschigem Kaninchendraht behelfen. Wir wickeln ihn so hoch und so fest um den Stamm, dass Rehe und Hasen nicht mehr an die Rinde gelangen und ihn auch nicht hochschieben können.

Vögel: Die großen Knospen von Laubgehölzen, aber auch die von Johannisbeersträuchern sind in den Wintermonaten bei Vögeln sehr beliebt. Da die Tiere durch die Knospen vermutlich ihren Wasserbedarf stillen wollen, sollten Sie ihnen zusätzlich auch immer frisches Wasser bereitstellen.

Gemüse

Rosenkohlernte: Rosenkohl verträgt zwar Frost, bei längeren Perioden unter -10 °C sind die meisten Röschen aber nicht mehr zu gebrauchen. Wenn eine längere Frostperiode droht, lagern Sie die Strünke besser aufgehängt an einem kühlen Ort.

Wintergemüse auf dem Speiseplan: Setzen Sie in den Wintermonaten verstärkt klassische Wintergemüse wie Sauerkraut, Rosen- und Grünkohl, Lauch und Knollensellerie auf den Speiseplan. Die darin enthaltenen Vitamine, Mineralstoffe und bioaktiven Substanzen haben besonders gesundheitsfördernde Wirkung.

Obst

Apfelrezept: Noch ein Apfelrezept: Über der Heizung aufgehängte oder auf Backpapier gelegte Apfelringe trocknen schnell, verströmen ein angenehmes Aroma und befeuchten die Raumluft. Die gesunde Süßigkeit lässt sich den ganzen Winter aus in Scheiben geschnittenen Äpfeln aller Sorten leicht gewinnen. Welche Sorten am besten schmecken, sollten Sie selbst ausprobieren. Gegen das Oxidieren, also Braunwerden, hilft ein kurzes Bad in verdünnter Zitronensäure

Obstgehölze

Schnitt von Reisern: Im Januar können für die Veredlung noch Reiser von Apfel- und Zwetschenbäumen geschnitten werden, vorausgesetzt, sie haben noch nicht angetrieben. Wählen Sie Reiser von gut belichteten Baumpartien aus und bewahren Sie sie in feuchtem Sand im kühlen Keller auf.

Ziergarten

Gräser stehen lassen: Einziehende Ziergräser wie Pennisetum (Lampenputzergras) und Miscanthus (Chinaschilf) werden erst im Frühjahr (Ende April, Anfang Mai) geschnitten, wenn die Frostgefahr weitestgehend vorüber ist. Die alten Halme schützen das Herz der Gräser vor der Auswinterung. Ganz abgesehen davon geben die Halme dem winterlichen Garten Struktur und bieten für Vögel und Insekten Nahrung und Winterschutz. Wie schön wird der Januarraureif auf den trockenen Blättern aussehen!

Eigenes Spritzmittel gegen Läuse: Wenn Ihre Zimmerpflanzen verlaust sind, können Sie auf einfache Weise ein wirksames Spritzmittel herstellen: Lösen Sie 20 g Schmierseife und 10 ml Brennspiritus in 1 l warmem Wasser auf und besprühen Sie die Pflanzen damit. Ein billigeres Mittel ohne Gift!

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